Dringlichkeitsantrag: Bodenaushubsdeponie

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Aus aktuellem Anlass, am 21.10.2008 findet die naturschutzrechtliche Verhandlung hinsichtlich der von der Firma Guberth beantragten Bodenaushubdeponie in Lahntal Wörgl (neben Fischteich) statt, ersucht die Fraktion der Wörgler Grünen um die dringliche Aufnahme nachstehenden Antrages:

Der Zufahrtsweg zur beabsichtigten Bodenaushubdeponie befindet sich im Öffentlichen Gut, es handelt sich sohin um eine Gemeindestraße, wohl eher Gemeindeweg. Laut der Antragstellerin der Firma Gruberth soll dieser Weg die Zufahrt zur Bodenaushubdeponie darstellen.

Mit dieser Bodenaushubdeponie wird massivst in das Naherholungsgebiet Wörgl Süd-West eingegriffen, zumal die geplante Zufahrt über die neu geschaffene Laufstrecke, eine beliebte Reitstrecke, einen stark frequentierten Wanderweg führen soll. Die Gemeinde wird im naturschutzrechtlichen Verfahren anwaltlich vertreten, dies mit dem Vertretungsauftrag sich ausdrücklich gegen die geplante Errichtung einer Bodenaushubdeponie auszusprechen. Die Wörgler Grünen gehen daher von einer einstimmigen Grundsatzmeinung sämtlicher Fraktionen aus, diese Bodenaushubdeponie zu verhindern.

Es wird daher beantragt, dass der Verkehrsausschuss eine Empfehlung dahingehend abgibt, dass über diesen im Öffentlichen Gut liegenden unbenannten Zufahrtsweg ein LKW-Fahrverbot (allenfalls unter Einbeziehung einer Ausnahmeregelung für landwirtschaftliche oder forstwirtschaftliche Zwecke) beschlossen wird. Zudem wird beantragt, dass der Gemeinderat die Entfernung des auf diesem öffentlichen Zufahrtsweg unberechtigt offensichtlich von privater Seite angebrachten Schrankens beschlossen wird, dies mit der Begründung, dass es nicht angeht, dass Privatpersonen hergehen und öffentliche Straßen oder Wege – aus welchen Gründen auch immer – absperren bzw. versperren.

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