Verzicht auf glyphosathaltige Pestizide

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Aktuelle Studien belegen gravierende gesundheitliche Risiken von Glyphosat schon bei geringsten Konzentrationen. Besonders besorgniserregend sind Hinweise, dass bei Kontakt mit Glyphosat eine hormonelle Veränderung hervorgerufen werden kann. Auch Krebs, Zelltod, Fruchtbarkeitsstörungen, Schädigung des Erbguts, der Embryonalentwicklung, der Leber und der Niere zählen zu den Folgen des Einsatzes von Glyphosat.

Antrag: Der Gemeinderat möge beschließen, bei der Pflege und Bewirtschaftung von Gemeindeflächen auf glyphosathaltige Pestizide zu verzichten.

Außerdem sollen insektenfreundliche, alternative Bepflanzungsmaßnahmen (Bienenweide) bei Gemeindegrundstücken zur Anwendung kommen. Zudem sollte verstärkt über die umweltschädigende Wirkung von Glyphosat und anderen chemischen Pestiziden auf alle Lebewesen informiert werden.

Die Entscheidung der Stadt Wörgl auf glyphosathaltige Produkte zu verzichten sollte vor allem als Vorbildwirkung verstanden werden und Anwender von Glyphosat und anderen Pestiziden animieren, dem Verzicht zu folgen.

Christine Mey | Richard Götz