Mama, gehen wir heute zum Spielplatz?

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Diese Frage von meinem Fünfjährigen kann ich nicht immer mit einem klaren Ja beantworten, denn gerade im Sommer kann ein derartiges Vorhaben sogar negative gesundheitliche Folgen haben.
Jeder, der Wörgls Spielplätze kennt, weiß warum: es existieren so gut wie keine ausreichend großen Bäume, die ihren Schatten zu den in Frage kommenden wichtigsten Zeiten (später Vormittag – später Nachmittag) auf die Spielplätze werfen.
Warum werden maximal nur kleine, langsam wachsende Bäume gepflanzt? 
Warum kauft man nicht bereits große Bäume mit dichter Krone, die herrlichen Schatten spenden?
Sollten es uns unsere Kinder nicht wert sein, statt größenordnungsmäßig € 50,- für einen Mini-Baum, einige Hundert Euro auszugeben, damit der Schatten auch wirklich etwas bringt? Ich spreche hier nicht von Millionen, die in die Hand genommen werden müssten, sondern von wahrscheinlich insgesamt mehreren Tausend Euro für alle schattenlose Spielplätze in Wörgl. 
Eine alternative Möglichkeit wären auch bautechnische Maßnahmen wie etwa Holzdächer oder Sonnensegel. 
Das Ergebnis wäre so oder so Schatten für die Kinder und die begleitenden Erwachsenen.
Wobei letztere auch meist zu wenige Sitzgelegenheiten vorfinden – ein paar Bänke mehr täten den Plätzen gut. 
Ebenso könnte an der Ausstattung einiges verbessert werden, da die meisten Spielgeräte nur für Kinder zwischen etwa 4 und max. 10 Jahren geeignet sind. Kleinere Kinder können beispielsweise ohne Hilfe kaum die Leitern zu den Rutschen erklimmen und für größere sind die Geräte nicht anspruchsvoll genug.
Jede Menge gute Beispiele gibt es in den umliegenden Gemeinden: Kundl („Klammspielplatz“), Brixlegg (Matzenpark), Kufstein (Motorikpark, Stadtpark), etc. Ein Ausflug dorthin lohnt sich allemal, vielleicht lässt sich ja die eine oder andere gute Idee nach Wörgl importieren?

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