Wörgls in(n)sgeheimes Naherholungsgebiet

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Seit 2016 ist das Areal der alten Kompostieranlage am Inn wieder im Besitz der Gemeinde. Bislang ist jedoch noch keine Entscheidung über die weitere Nutzung der Fläche gefallen. Die Wörgler Grünen haben sich für eine Nutzung als Naherholungs- und Veranstaltungsort ausgesprochen. Aus beinahe allen Fraktionen, von Unternehmern und Veranstaltern, waren hierzu positive Stimmen zu hören.
Zugegeben, es gibt charmantere Lagen für ein Naherholungsgebiet. Aber das Gelände bleibt Wörgls einziger Zugang zum Inn und ist mit Radweg und Citybus gut erschlossen. Eine Belästigung von Anrainern ist hier ausgeschlossen: Fast 7000 m², die somit für unterschiedlichste Nutzungen zur Verfügung stehen.
Das „1. Wörgler Bandfestival“ hat gezeigt, dass eine Nutzung als Veranstaltungsgelände hervorragend möglich ist. Ja, Wörgl steht vor knappen Kassen, aber: für eine unmittelbare Nutzung des Areals sind keine gröberen Investitionen notwendig. Es gilt, die Nutzungsmöglichkeit des Geländes publik zu machen und zukünftig für die Wörgler Bevölkerung zu bewahren. Je nach Veranstaltung könnten sogar Mieteinnahmen anfallen.
Wir laden alle politischen Vertreter, Vereine, Veranstalter und Interessierte ein, die Gespräche wieder aufzunehmen und aus diesem Stadtgrundstück etwas zu machen, damit es nicht beim in(n)sgeheimen Naherholungsgebiet bleibt.
Die Stadtgemeinde Hall hat in den 1970er-Jahren die „Guggerinsel“ am Inn angekauft, um dort ein Naherholungsgebiet zu errichten: Heute gibt es dort Spiel- und Grillplätze, Sportanlagen und eine Außenstelle der mobilen Jugendarbeit. Die Stadt Wörgl müsste ein solches Gelände nicht einmal ankaufen. Sie hat es bereits!

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