Antrag: Behindertenquote

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Aufgrund der erfolgten Erhebung der diesbezüglichen Beschäftigungszahlen besteht ein gravierender Nachholbedarf an einer Zurverfügungstellung von Arbeitsplätzen im Sinne des BEinstG durch die Stadt Wörgl bzw. ihrer Tochterunternehmen. „Diversität“ sowie „Inklusion“ sollen vor allem in öffentlichen bzw. öffentlich-nahestehenden Betrieben in Wörgl im Sinne einer Vorbildwirkung zur gelebten Arbeitskultur gehören. Außerdem können hohe Ausgleichstaxen gem. § 9 Abs. 1 BEinstG vermieden werden, die bei einer Nichterfüllung der Behindertenquote anfallen.

Beispiel für die Berechnung der Ausgleichstaxe: Laut Gesetz ist pro 25 Arbeitnehmer/innen ein/e Beschäftigte/r gem. BEinstG vorgesehen. Wird diese Quote nicht erfüllt, werden derzeit (Stand Juni 2017) rund 3.036 Euro Ausgleichstaxe pro Jahr fällig. Bei Arbeitgeber/innen, die über 100 Arbeitnehmer/innen vorweisen können, werden derzeit pro fehlender Arbeitskraft lt. BEinstG sogar 4.260 Euro fällig.

 

Der Gemeinderat möge beschließen,

dass die Stadt Wörgl inklusive ihrer Tochterunternehmen der empfohlenen Beschäftigungspflicht gemäß dem Behinderteneinstellungsgesetz (BEinstG) nachkommt.

Wörgler Grüne | Christine Mey, Catarina Becherstorfer

 

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