Verwirrspiel um Wörgler Fußgängerzone

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Kommt sie, oder kommt sie nicht, die Fußgängerzone? Wie wird sie aussehen? Was wird sich ändern?

Alle diese Fragen bleiben zur Zeit unbeantwortet und verstärken die ohnehin schon vorherrschende allgemeine Verunsicherung in Sachen FUZO weiter.

Einmal heißt es die Fußgängerzone kommt nicht (Stadtmagazin 2019), dann wiederum sie kommt im Frühjahr 2020. Die Bürgermeisterin jedoch will oder kann auch diesen Termin nicht bestätigen.

Dass die Stadtregierung in Sachen Bahnhofstraße kein besonders „glückliches Händchen“ hat, ist spätestens seit der nun wieder zurückgenommen „Längsparker“-Aktion und des mittlerweile gestoppten Projektes „Ganzjahresbeleuchtung“ hinlänglich bekannt.

Die neue Straßenbeleuchtung der Bahnhofstraße, die klammheimlich, dafür aber sehr unprofessionell geplant und errichtet wurde, fügt sich in das Chaosbild, das die Stadtregierung derzeit abgibt, nahtlos ein.

Das Fehlen einer professionellen Begleitung und Koordination diverser Vorhaben macht sich an allen Ecken und Enden bemerkbar und trägt zur weiteren Verunsicherung – vor allem der in der Bahnhofstraße ansässigen Wirtschaftstreibenden – enorm bei.

Nichtsdestotrotz sind wir, die Wörgler Grünen, überzeugt, dass das Projekt FUZO Bahnhofstraße letztendlich ein Gewinn für ganz Wörgl sein wird und die Wirtschaftstreibenden feststellen werden, dass nicht die Fußgängerzone, sondern der Onlinehandel und die Einkaufszentren am Rande der Stadt ihre Konkurrenz sind.