Verkehrsberuhigung in Wörgl

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Eines der Kernthemen unserer politischen Tätigkeit ist und war der Verkehr in Wörgl. Zahlreiche Anträge, die wir seit dem Jahr 2004 zu diesem Fachgebiet eingereicht haben, stellen dies eindrucksvoll unter Beweis.

Unter anderem haben wir die Vision einer Verkehrsberuhigung auf Höhe der Wörgler Pfarrkirche. Der Verkehrsstrom in diesem Bereich mit derzeit täglich 25.000 Fahrzeugen muss massiv einschränkt werden. Als der geplante neue Stadtteil rund um den Andreas-Hofer-Platz zum Thema wurde, sahen wir die einzigartige Möglichkeit hier mitgestalten zu können. Wir suchten das Gespräch mit unserer Vertretung im Land und dem Bauherren. Nach dem positiven Feedback von beiden Seiten, haben wir Bürgermeisterin Hedi Wechner unseren Vorschlag unterbreitet und auch hier war die Resonanz wohlwollend. Es folgten Gespräche mit Teilen der Landesregierung, mit der Bitte um fachliche und finanzielle Unterstützung. Angesprochen wurde dabei auch die Fertigstellung der Nordtangente, sie ist der Schlüssel für alle weiteren Planungen, denn eine kostenfreie Umfahrung des Stadtkernes muss garantiert sein. Auch von Seiten des Landes wurde der Handlungsbedarf erkannt und es ist mit einem postiven Bescheid (Fertigstellung) zu rechnen.

Zu unseren Aufgaben zählte es nun den Ist-Zustand zu erheben, Fakten zu sammeln und weitere Ideen aufzugreifen. Drei Arbeitsgruppen mit Bürgerbeteiligung – eine davon ausschließlich zum Thema Verkehr und Stadtentwicklung (Begrünung, öffentliche Plätze etc.) – wurden installiert mit der Zielsetzung, nach Bearbeitung unserer Ergebnisse durch Verkehrsexperten, ein verbindliches Konzept für unsere Gemeinde erstellen zu können. Besonderes Augenmerk galt der Verkehrsberuhigung beim Pflichtschulzentrum und, einmal mehr, der Fußgängerzone in der Bahnhofstraße. Zum Wohle der Bevölkerung und nicht zuletzt im Hinblick auf den Klimawandel, muss Wörgl hier neue Maßstäbe setzen. Spannende Zeiten kommen auf uns zu und wir freuen uns darauf!

Christine Mey

Beitrag Stadtmagazin September 2019.