Die Wörgler FußgängerInnenzone

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Es wird zwar zunächst nur der nördliche Teil vom Bahnhof bis zur Fritz-Atzl-Straße vom motorisierten Verkehr befreit, doch das ist ein Anfang. 

Ein Anfang, der endlich Räume für FußgängerInnen und nicht-motorisierte VerkehrsteilnehmerInnen schafft, der uns aufatmen und die AnrainerInnen ruhiger schlafen lässt. Ein Anfang, der eine Fortsetzung nach sich zieht, sodass wir in einigen Jahren ein deutlich verkehrsberuhigteres Zentrum in unserer Stadt haben werden. 

Wir freuen uns, dass nun endlich ein ganzheitliches Verkehrskonzept entwickelt wird, das bei der Vorstellung im Winter bei uns einen sehr guten Eindruck gemacht hat. Das macht Hoffnung, dass sich puncto Verkehr vieles zum Positiven ändern wird.

Schluss mit der stinkenden, lärmenden Verkehrslawine, Schluss mit den aufgemotzten Autos, die nur aus Lust am Autofahren unendliche Kreise durch die Innenstadt ziehen, oft mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit. Schluss mit Autos, die auf der Suche nach einem der wenigen Parkplätze „vor der Haustüre“, ebenfalls mehrere Runden drehen. Und auch Schluss mit den Mopeds, die mit viel zu hoher Drehzahl durch die zukünftige FußgängerInnenzone fahren, sodass es in den Ohren schmerzt.


Endlich ist echtes Flanieren angesagt, das wir inzwischen auch schon als Probebetrieb im Rahmen einiger Veranstaltungen kennengelernt haben (Bauernmarkt, Night Shopping, etc.). Bänke könnten zum Verweilen einladen, die Menschen zum gemeinsamen Austausch anregen, ohne konsumieren zu müssen. Schattenspendende Bäume könnten eine angenehme Atmosphäre schaffen. Es wird Platz für uns Menschen geben, ohne motorisierte Fahrzeuge, die unseren Raum einschränken. Wir werden uns frei bewegen können, ohne Angst haben zu müssen, niedergefahren zu werden. Kinder können uneingeschränkt herumlaufen. Es wird einfach nett werden, sich in diesem Teil der Bahnhofstraße aufzuhalten!

Was uns Grünen in der ersten Umsetzung allerdings fehlt, ist die Umkehr der Einbahn, die von den ExpertInnen in einem Gutachten empfohlen wurde: Der Verkehrsfluss sollte nicht weiterhin von der Bahnhofstraße in die Fritz-Atzl-Straße geleitet werden, sondern in der umgekehrten Richtung, um das Zentrum auch wirklich ausreichend vom Verkehr entlasten zu können. Dies wurde jedoch im Gemeinderat mehrheitlich abgelehnt. Hoffentlich gibt es hier noch im Zuge des gesamtheitlichen Verkehrskonzeptes ein Einlenken …