Verkehr und Mobilität in Wörgl

Weniger Lärm und Abgase, mehr Entschleunigung.

Es muss Schluss sein mit der Bevorzugung des PKW-Verkehrs, Schluss mit den enormen Lawinen von Autos und LKWs, die durch Wörgl rollen oder vielmehr stauen und uns in Lärm und Abgasen ersticken lassen. Wir brauchen eine Gleichberechtigung für alle Verkehrsteilnehmer:innen, deshalb sind wir für den Ausbau von Begegnungs- und Fußgängerzonen sowie für Radwege. Und natürlich darf auch ein motorisierter Verkehr seinen Platz haben, aber es darf sich in Zukunft in der Stadtentwicklung nicht mehr alles ums Auto drehen.


Wir brauchen Entschleunigung in Wörgl!

Wir begrüßen verkehrsberuhigte Zonen wie die bereits geplante Fußgängerzone in der unteren Bahnhofstraße, mehr Rad- und auch Gehwege, damit unsere Stadt nicht mehr nur für Autofahrer:innen attraktiv ist. Gerade diese gilt es aus dem unmittelbaren Zentrum zurückzudrängen. Flanierende könnten dann in entspannter Atmosphäre die Stadt erkunden, dabei in den zahlreichen Geschäften etwas kaufen und zum Abschluss noch gemütlich einen Kaffee trinken.

Besonders für die Bundesstraße müssten Maßnahmen etabliert werden, die die Geschwindigkeit des motorisierten Verkehrs dauerhaft reduzieren. Zusammen mit der Einführung von Tempo 30 wäre die Basis zu Entschleunigung, Luftverbesserung und mehr Sicherheit für uns alle gelegt. Zusätzlich könnten damit auch Probleme beseitigt werden, die viele von uns nachts immer wieder aufschrecken lassen: die Raserei von rücksichtslosen Auto-Junkies oder sogar illegale Straßenrennen.

Im Bereich des Pflichtschulzentrums ist es uns bereits gelungen, eine wesentliche Verkehrsberuhigung zu erreichen. Leider musste erst ein Schüler bei der Volksschule von einem Auto angefahren werden, damit unser Antrag aus 2017 schließlich umgesetzt wurde.


Wir brauchen ein verbessertes Citybus-System in Wörgl!

Wir brauchen neue Streckenführungen und zusätzliche oder attraktivere Haltestellen im Stadtgebiet. Beispielsweise fehlen bei vielen Haltestellen (begrünte) Überdachungen und Sitzgelegenheiten, und viele Beschilderungen sind schlecht erkennbar. Es wird immer wieder betont, dass die Fahrpläne der Busse an die Züge angepasst wären – wir finden, da ist noch Luft nach oben. Denn kommt man beispielsweise mit dem REX aus Kundl, kann man die Busse meist nicht einmal mehr von hinten sehen. Ein entsprechendes Citybus-Angebot ist eines der Mosaiksteine zu einer Verkehrsentlastung in Wörgl.
Catarina Becherstorfer